Entwicklungsmöglichkeiten für Bildungssysteme in Zeiten von ChatGPT et al.
DiskursForum der Zeitschrift für Zukunftsforschung
DOI:
https://doi.org/10.63370/zfz.v14i1.114Schlagworte:
Bildung, Künstliche Intelligenz, Zukunft, Szenarien, WelthirnAbstract
Im diesjährigen Diskursforum vertiefen wir Fragen künstlicher Intelligenz sowie von der Unterscheidung zwischen Wissen, Information und Bildung. Prof. Michael Clasen betrachtet die prospektiven Auswirkungen der KI auf den Bildungssektor als Mensch-Maschine-Schnittstellenproblem. Wie integrieren wir KI? Wie sehr sind wir bestrebt, Wissen zu erlangen? Und wie sehr sind wir bereit, technische Hilfsmittel einzusetzen? Er entwickelt Szenarien, die vom klassischen Humboldtschen System, über Augmented- und Cyborg-Szenarien bis hin zur „Entakademisierung“ reichen. Dr. Aljoscha Burchardt fragt nach den Grenzen des Wissens und somit auch der Trainingsdaten der KI. Besteht die Lehre denn „nur“ aus Wissensvermittlung und -genese, oder geht es um mehr? Hierzu reflektiert Dhenya Schwarz, wie KI ihre Beziehung zur Schreibpraxis irritierte, inwiefern Bildung aber eben auch mehr ist, als Informationsverarbeitung. Wenzel Mehnert wirft kritische Fragen nach dem (Daten-) Eigentum proprietärer Modelle auf, insbesondere, wenn sie „frei“ oder „kostenlos“ zugänglich sind. Und statt nur über das Modell zu reden, möchten wir es auch zu Wort kommen lassen. Entsprechend hat auch ChatGPT die Zukunft der Bildung reflektiert. Schließlich resümiert Clasen die Bildung als kritisches Korrektiv.
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